Hittisau/Vorarlberg/Austria, Meki/Ethiopia – Hundreds of interested people have recently attended the speech and workshop of our (Verena Daum, Leo Simma and team) partner and permaculture pioneer Sepp Brunner in the village of Hittisau in Vorarlberg 4th of November 2016. This was the kick-off of our regionally and globally applicable “Garden Eden” project, which will be implemented according to the permaculture philosophy. Here in Vorarlberg, but also in partner countries like Ethiopia, small, regional, healthy and productive mini paradises in accordance with nature will evolve. „Permaculture always focuses on people“, says Sepp Brunner empathically: „Permaculture is a relationship culture; it is about our ability to build up empathy and relationships among each other and with nature.” Our website www.garden-eden.org is an information platform and meeting point for everybody.

By Verena Daum

“You must be the change you wish to see in the world”, said Mahatma Gandhi. Sepp Brunner cites Albert Schweitzer: “I am life that wants to live, in the midst of life that wants to live.” Thereby, he refers to mindfulness. If we want to open ourselves up to the people and nature, tolerance is not enough, because tolerating means “to bear” something. Opening up means acceptance, to be willing to let other creatures and nature in. Sepp Brunner criticizes the misdirecting and market manipulating subsidy system in agriculture. He demands the willingness to pay an adequate and faire price for healthy food, for what life costs where we live. We don’t need just “copiers”, but people who actually understand.

We need civil courage, knowledge about the own vocation, planning, and organization

Back to permaculure and relationship culture: “Who enters a relationship with a person or with nature, carries a lifelong responsibility”. Every single one of us should have the courage to ask themselves, what is my vocation, what do I want, which activity makes sense for me? To do something is good and important, equally as using one’s energy correctly and efficiently, hence neither to burn out oneself or nature.

Yes, this is permaculture – reasonable and meaningful holism. To round this off and bring economy, ecology and sociology into harmony, we need planning and organization, and the goal to realize our own “Garden Eden”. What is there, which resources do we have, who has which skills and abilities, who likes to do what? Finally, it is about doing something together, about learning from each other, supporting each other, working efficiently together, about living fraternally.

The principles of permaculture – it’s about relationship culture

“The natural laws are fixed, that’s for sure”, explains Sepp Brunner. Nature does not care if humankind exists or not; let’s just think about the dinosaurs. Nature always survives, no matter if we as species destroy our livelihood or not. Finally we only destroy ourselves; or we start to understand. “We can change our relationship culture into something positive; away from greed and egoism towards empathy, humanity and cooperation”, so Sepp Brunner naming the principles of permaculture:

It’s easy to do: use natural resources, close cycles and save energy

All elements of a system interact with each other (relations). Every element fulfils various functions. Every function is carried by several elements (resilience). Other principles are the efficient use of energy, whereas human energy is the most efficient one, and a useful zoning, which means short distances and no walking ways for nothing. Permacultue uses natural resources, closes cycles, and saves energy. Permaculture gardens, “Garden Eden” models, are small, intensely used systems that use developments and procedures from nature, which we shape in diversity instead of simplicity, e.g. by promoting and using boundary effects, because these areas are more diverse, as several zones meet each other there.

Go inside and listen to yourself – never lose sight of your final goal

Permaculture offers the possibility to be self sufficient by working together with the people who surround us and who we need. Personal concepts add individuality, which is important. Go inside yourself and ask: Where do I want to go? And never lose sight of your final goal.

DER PERMAKULTURELLE GARTEN EDEN BEDEUTET EMPATHIE UND BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT UND SICHERT EINEN GESUNDEN SPEISEPLAN INKLUSIVE EXISTENZ UND FRIEDEN

Hittisau/Vorarlberg, Meki/Äthiopien – Hunderte interessierte und veränderungswillige Menschen besuchten kürzlich in der Bregenzerwälder Gemeinde Hittisau in Vorarlberg Vortrag und Workshop mit unserem (Verena Daum, Leo Simma und Team)  Partner, dem Permakultur-Pionier Sepp Brunner, zum Auftakt unseres regionalen und global anwendbaren „Garden Eden“-Projekts, das nach der Permakultur-Philosophie umgesetzt wird. Hier in Vorarlberg, aber auch in unseren Partnerländern wie Äthiopien entstehen im gemeinsamen Einsatz kleine, regionale, gesunde und ertragreiche Mini-Paradiese im Einklang mit der Natur. „Permakultur stellt immer die Menschen, das Miteinander, in den Mittelpunkt“, betonte Sepp Brunner mit Nachdruck: „Permakultur ist Beziehungskultur, es geht um unsere Empathie- und Beziehungsfähigkeit untereinander und zur Natur.“ Unsere Website www.garden-eden.org wird als Info-Plattform und Treffpunkt zu Weihnachten online sein. Bis dahin bei Info-Anfragen gerne direkt via E-Mail an mich wenden: verena@progression.at

Von Verena Daum

„Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“, sagte Mahatma Gandhi. Sepp Brunner zitierte Albert Schweitzer: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Er spricht damit die Achtsamkeit an. Wenn wir uns den Menschen und der Natur öffnen, dann genügt nicht die Toleranz, denn sie bedeutet, wir erdulden. Öffnung bedeutet Akzeptanz, denn nur dann sind wir bereit Lebewesen und Natur „hereinzunehmen“. Sepp Brunner kritisierte das fehlsteuernde und marktmanipulierende Förderwesen in der Landwirtschaft und fordert auf zur Bereitschaft, für gesunde Lebensmittel – für das, was das Leben bei uns kostet, – den angemessenen und fairen Preis zu zahlen. Es braucht eben nicht nur Kopierer, sondern vor allem viele Kapierer!

Es braucht Zivilcourage, Erkenntnis über die eigene Berufung, Planung und Organisation

Zurück zur Perma- bzw. Beziehungskultur: „Wer eine Beziehung eingeht – ob mit Menschen oder der Natur – der ist ein Leben lang verantwortlich für die vertrauten Menschen und die Erde.“ Wir alle, jeder von uns, sollte die Courage haben sich zu fragen, was ist meine Berufung, was will ich, welche Betätigung ist für mich sinnvoll? Etwas zu tun ist gut und wichtig, genauso wie Energie richtig und effizient einzusetzen – also weder sich selbst noch die Natur verbrennen. Und ja, das ist alles Permakultur – vernünftige und sinnvolle Ganzheitlichkeit. Um abzurunden und Ökonomie, Ökologie und Soziologie in Harmonie zu bringen braucht es Planung und Organisation, um das Ziel, den eigenen Garten Eden umzusetzen. Was ist da, was haben wir zur Verfügung, und wer kann was, wer hat welche Fähigkeiten, wer macht was gerne. Und dann geht es nur noch um das Miteinander, das gegenseitig voneinander lernen, sich gegenseitig zu unterstützen, effizient zusammenzuarbeiten, Geschwisterlichkeit zu leben.

Die Prinzipien der Permakultur

„Die Naturgesetze sind fix – da fährt der berühmte Zug drüber“, führte Sepp Brunner aus. Und der Natur ist es egal, ob es eine Menschheit gibt oder nicht – denken wir an die Dinosaurier. Die Natur überlebt immer, ob wir als Spezies unsere eigene Lebensgrundlage zerstören oder nicht. Schlussendlich löschen wir uns nur selber aus. Außer, wir werden zu „Kapierern“. „Was wir ins Positive verändern können, ist unsere Beziehungskultur – weg von der Gier und weg vom Egoismus, hin zur Empathie und Menschlichkeit und zur Kooperation“, führte Sepp Brunner aus und nannte die Prinzipien der Permakultur: Alle Elemente eines Systems stehen miteinander in Wechselwirkung (Beziehungen). Jedes Element erfüllt mehrere Funktionen. Jede Funktion wird von mehreren Elementen getragen (Resilienz). Effiziente Energienutzung, wobei die menschliche Energie die effizienteste ist, und sinnvolle Zonierung, also keine Wege umsonst gehen. Permakultur heißt natürliche Ressourcen nützen, Kreisläufe schließen und Energie speichern. Permakultur-Gärten bzw. „Garden Eden“-Modelle sind kleine, intensiv genützte Systeme und bedeuten Nutzung von Entwicklungen und Abläufen in der Natur, die wir mitgestalten in Vielfalt statt Einfalt und indem wir Randeffekte fördern und nutzen, denn Randzonen sind viel diverser, weil mehrere Zonen aufeinandertreffen. Permakultur bietet die Möglichkeit zur Autarkie im Miteinander mit den Menschen um uns herum, die wir brauchen. Persönliche Konzepte verleihen auch die wichtige Individualität. Man geht in sich und fragt: Wo will ich hin? Und man verliert das Gesamtziel nie aus den Augen.